13. August 2021

Mit emotionalem Targeting das richtige Verkaufsargument finden

Neue Technologien ermöglichen es uns, die Verbraucher mit einer nie dagewesenen Genauigkeit im Internet anzusprechen. Allerdings ist es bei der immer größer werdenden Anzahl an Werbeplattformen nicht einfach sich von der Masse abzuheben. Werbung im Internet kann sehr wettbewerbsintensiv sein und die Aufmerksamkeitsspanne der User ist auch stark begrenzt. Wenn du erfolgsversprechende Onlinekampagnen machen willst, benötigst du eine Strategie, die für Differenzierung sorgt. Nütze die Kraft der Emotionen.

Kurz und knapp erklärt:

Persönliche Eigenschaften und Aspekte des Online-Verhaltens der Nutzer werden beobachtet, um anschließend gezielte Werbemaßnahmen zu starten. Mit dem richtigen Targeting wird das Werbebudget effektiver eingesetzt, Streuverluste können reduziert und der ROI erhöht werden. Es geht darum, die richtigen Anzeigen im richtigen Kontext zu platzieren

Was ist Emotional-Targeting?

Konsumenten über eine bestimmte Emotion anzusprechen ist keine neue Methode, sondern ein grundlegender Ansatz im Offline-Marketing, den es schon seit Jahren gibt. Targeting über Verhalten oder über demographische Merkmale wie Alter, Geschlecht ist ein alter Schuh in der Online-Werbung. Allerdings ist es noch eine relativ frische Denke im Online-Marketing die emotionale Erfahrung der User zu betrachten und in die Kampagnen einzubauen.

Wenn du Kunden ansprichst, willst du ihr Herz ansprechen, nicht ihren Kopf.

Emotionales Targeting konzentriert sich auf die Denkweise und Motivation einer Person und nicht auf ihre Kaufgewohnheiten.

Emotionales Targeting basiert auf Erkenntnissen aus der Neuropsychologie und der Verhaltensforschung. Indem du bestimmte Emotionen ansprichst, können sich die User mit deiner Brand auf einer intimen Ebene verbinden. Die Macht des emotionalen Targetings ist die Fähigkeit, Auslöser in der gesamten Customer Journey zu platzieren, die eine positive Assoziation zwischen deiner Marke und den positiven Gefühlen der Konsumenten schaffen.

Gute Gründe

Emotionen haben starke Auswirkungen auf das Verhalten und die Handlungen von Personen, so können beispielsweise im Bereich Online Marketing Werbebotschaften und Kaufimpulse verstärkt werden. Im Offline Bereich wird Emotional Targeting bereits mit Gerüchen und Farben umgesetzt. So wie Abercrombie & Fitch in jedem Store ihren Signature-Duft versprüht. Im Online Bereich werden hierfür optische und akustische Reize verwendet.

Was bringt dir Emotional-Targeting?

  • Wenn du Emotional Targeting in deinen Kampagnen einsetzt, ist es wichtig zu verstehen, dass verschiedene Emotionen unterschiedliche Auswirkungen haben können. Die Art und Weise, wie ein Nutzer eine Werbung empfindet, wird durch die Emotion bestimmt, die ihn dazu bringt, zu reagieren und zu kaufen. Eine angemessene emotionale Reaktion auf ein Produkt oder eine Dienstleistung kann enorme Auswirkungen auf den Umsatz und die Conversion-Generierung haben.
  • Effektiv eingesetzt, schaffen es emotionale Werbebotschaften, das Unterbewusstsein des Betrachters zu aktivieren und einen emotionalen Prozess in Gang zu setzen, der sich positiv auf die Markenbindung auswirken kann.
  • Gerade bei Online Käufen mit hohem emotionalen Involvement bietet dir Emotional Targeting eine gute Möglichkeit die Betrachter für dich zu gewinnen. Denn hier setzen sich User generell stärker mit den Inhalten von Anzeigen auseinander. Erreicht man diese dann auf einer emotionalen Ebene schaffst du es die Betrachtungsdauer nochmal zu erhöhen und die Bounce-Rate zu verringern.
  • Bei der Online-Buchung von Reisen schaffen es emotionale Anzeigen, das Vertrauen der Nutzer zu erhöhen und das wahrgenommene Risiko zu reduzieren. Zum Beispiel werden frischgebackene Eltern, die eine Reise für ihre Familie nach Disney World buchen, eher einer emotionalen Anzeige vertrauen.
  • Wir kaufen heutzutage alles von Kleidung bis zu Kaffeemaschinen online, aber es besteht das Risiko, dass diese Daten missbraucht werden. Emotionales Targeting hilft, diese Sorge zu bekämpfen – wir glauben, dass emotionales Targeting funktioniert, weil es Webseiten hilft, Inhalte zu erstellen, die besser auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die klassischen Methoden des Targetings immer noch eine gute Basis sind, um eine effektive Online Marketing Strategie zu erstellen. Darüber hinaus kannst du dir mit emotionalem Targeting einen noch größeren Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz verschaffen und maximale Ergebnisse erzielen.

Anna-Sophia Bucher | Content & Social Media
Über die Autorin/den Autor

Anna-Sophia Bucher ist Social Media Expertin. Sie weiß wie man den richtigen Content auf den geeigneten Kanälen ausspielt, um die User mit einer Marke interagieren zu lassen. Neben ihrer Tätigkeit bei triverti connects absolviert Anna-Sophia ihren Master in Digital Marketing an der FH Kufstein. Im Gepäck hat sie bereits einen Bachelor in Marketing & Kommunikation und eine Menge Erfahrung aus dem Agentur-Bereich.

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